logo
logo

Rollenspiel

Rollenspiele werden von vielen Menschen, die keine Erfahrung mit ihnen haben mit Vorurteilen betrachtet. Viele denken dabei an Computerspiele wie Diablo oder Gothic und denken deshalb sie seien nur mit Gewalt verbunden.
Rollenspiele im eigentlichen Sinn spielt man aber nicht am Computer. Es gibt unterschiedliche Arten von Rollenspielen. Die beiden bekanntesten sind hier vermutlich das „Pen & Paper“-Rollenspiel und das „Life“-Rollenspiel. Die Grundzüge sind bei beiden gleich. Man denkt sich einen Charakter aus, versucht sich in ihn hinein zu versetzen und ihn in einer Welt, die einem vorgegeben wird zu spielen.
In diesem Fall will ich genauer auf das „Pen & Paper“-Rollenspiel eingehen. Hier wird einem die Welt in der man handeln muss von einem Spielleiter vorgegeben, der die Welt bestimmt und einem die Situationen in die man von ihm geführt wird erklärt. Der Spielleiter ist in dieser Welt eine Art Gott und was er sagt ist die Wirklichkeit die man erlebt. Theoretisch könnte er also auch sagen, dass der Charakter den man spielt stirbt. Auch wenn ein normaler Spielleiter dies nicht tut, da er seine Spieler behalten will verdeutlicht es doch welche Macht er in der gespielten Welt hat.
Wenn man nun bedenkt, dass man sich eine Welt vorstellen muss die einem erzählt wird, dass man mit Mitspielern interagieren muss und sich in seinen Charakter eindenken und fühlen muss, versteht man vielleicht besser, dass das Vorurteil Rollenspiele seien von Grund auf Gewalttätig nicht stimmt, sondern dass Rollenspiele die Fantasie anregen, das Sozialverhalten fördern können und damit eher positiven als negativen Charakter haben.

 

EWS

 

GURPS